Finalwoche

16.09.2016 - Deutsche Meisterschaft

Am 17./18. September geht die SuperMoto Internationale Deutsche Meisterschaft in Teil eins der Finalwoche. Im tschechischen Cheb (Eger) fallen die ersten Vorentscheidungen, bevor dann eine Woche später auf dem Harz-Ring endgültig die neuen Meister und Medaillenträger gekürt werden. Beide Strecken haben einen ähnlichen Charakter, eine Kartbahn kombiniert mit einem anspruchsvollen Off-Road. Auf den für Zuschauer optimal einsehbaren Strecken werden an jedem Wochenende alle Klassen an den Start gehen.

Plogmann vor Class und Volz

Plogmann vor Class und Volz

Im Mittelpunkt des Interesses steht natürlich die S1. Suzuki-Pilot Andre Plogmann geht als Spitzenreiter in die Finalwoche. Der Motorradmechaniker aus Sassenberg hat zwar en gutes Punktepolster, muss aber auf jeden Fall auf’s Podium fahren, um seinen ersten Titel zu sichern. Markus Volz (Husqvarna) und Markus Class (Zweitakt-Husqvarna) sind seine ernsthaftesten Gegner um das Championat. Dabei wird Class unter Experten als härtester Herausforderer gehandelt, denn er war bei jedem Rennen auf dem Podium. Allerdings fehlt dem ehemaligen Meister das Auftaktrennen, bei dem er nicht am Start war. Volz hat regelmäßig gepunktet, konnte allerdings in keinem der gemeinsamen Rennen vor Class landen. Manuel Hagleitner (A/KTM) hat auf Platz vier zwar noch theoretische Chancen, aber dann müssten alle Vorderleute erheblich Federn lassen. Im Kampf um Platz fünf geht Jan Deitenbach (Suzuki) mit leichten Vorteilen in die Finalwoche. Die jungen Aufsteiger Peter Banholzer (Yamaha) und Andy Buschberger (A/Husqvarna) sind aber auf der Lauer. Peter Vorlicek (CZ( und Lukas Höllbacher (A) müssen auf das Rennen in Cheb verzichten, da an diesem Wochenende auch das Finale der EM/WM ansteht. Die Top-Ten komplettiert Routinier Steffen Albrecht (Husqvarna), der jedoch den jungen Dänen Simon Vilhelmsen (Husqvarna) im Nacken hat, den frische gebackenen dänischen Meister.

Auch die nationale Meisterschaft N2 läßt sich in Sachen Action und Spannung nicht lumpen. Max Banholzer (Yamaha), Maxi Kofler (A/Husqvarna) und Berhard Hitzenberger (A/Yamaha) sind hier die Kontrahenten um jeden Laufsieg. Banholzer konnte sich aber einen kleinen Vorsprung erarbeiten, wird aber dennoch garantiert komplett auf Sieg fahren. Markus Larcher (A/KTM) konnte mit seinem ersten Podium in Schaafheim Rang vier erobern. Till Goldenstein (Suzuki) hält sich in seiner ersten Saison in der N2 dank konstanter Punkteausbeute auf Platz fünf.

Im Pokal P3 gibt es ein mehr als ausgeglichenes Feld. So gab es bei den bisherigen acht Läufen sieben (!) verschiedene Sieger! Christian Pacher geht als Spitzenreiter in die Finals. Bei den Amateuren steht in Cheb die letzte Runde der Nordgruppe an. Beim letzten Rennen am Harz-Ring gibt es dann den Shoot-Out zwischen den Besten aus Nord- und Südgruppe.

Am Samstag, 17. September, beginnt ab 9.00 Uhr das Training. Ab 16.00 Uhr stehen dann die Qualifikationstrainings der S-Klasse und die ersten Rennen auf dem Programm. Am Sonntag, 18. September, starten ab 10.55 Uhr die ersten Rennen der nationalen Klassen. Ab 13.30 Uhr geht es dann in den ersten Lauf der S-Klasse.