Jan Deitenbach mit Handicap in den Top-Ten

28.05.2016 - Deutsche Meisterschaft

Zur zweiten Runde der SuperMoto IDM ging es für das Team JD Motorsports ins saarländische St. Wendel. Jan Deitenbach biß nach einem heftigen Trainingssturz in den Rennen auf die Zähne und sicherte mit Platz acht und zehn wichtige Punkte. In der Meisterschaft liegt er auf Platz sechs.

Jan Deitenbach

Auf den schnellen Straßenkurs leistete sich Jan Deitenbach auf seiner Johannes-Bikes Suzuki schon im ersten Training einen heftigen Ausrutscher. So ging einige Zeit verloren, bis das Bike wieder gerichtet war. Im Qualyfying startete Jan stark, musste aber bei Halbzeit erneut zu Boden. Mit starken Schmerzen an der Hand probierte er zwar noch einmal eine Runde am Ende des Trainings, doch es gelang keine Verbesserung und der Iserlohner musste von Platz 11 ins Rennen gehen. Allerdings waren die Zeitabstände an der Spitze äußerst knapp.

Im ersten Lauf kam Deitenbach gut vom Start und ordnete sich auf Platz zehn ein. Mit fehlerfreien Runden arbeitete er sich auf Platz acht vor. Dabei war er deutlich schneller als am Vortag und hielt den Kontakt zu den Vorderleuten. Doch zum Ende wurden die Schmerzen in der Hand immer größer, so dass sich der Suzuki-Pilot darauf konzentrieren mußte, seinen Platz zu halten. Mit letzter Kraft schaffte Jan das auch.

Im zweiten Umlauf am späten Nachmittag kam er nicht so gut aus dem Start, doch in den ersten Kurve setzte er sich geschickt durch und arbeitet sich auf Platz neun vor. Mit zwei starken Überholmanövern im Geländeteil ging es auf Platz sieben vor, die Spitzengruppe in Sichtweite. Doch bei Halbzeit wurden die Schmerzen zu stark, Jan verkrampfte immer mehr und mußte Tempo raus nehmen. So rutschten einige Fahrer vorbei. Immerhin blieb Deitenbach am Rollen und profitierte am Ende noch von einigen Stürzen. So reichte es in der Wertung noch für Platz zehn. „Ich bin schon enttäuscht, der Speed am Sonntag war absolut da für die Top-Fünf. Aber die Schmerzen waren heftig, ich konnte das Motorrad kaum noch halten,“ so Deitenbach. Bei der ärztlichen Untersuchung daheim stellte sich heraus, daß zum Glück nichts gebrochen ist. Aber eine heftige Prellung der Hand und ein Anriss der Bänder machen eine mehrwöchige Pause nötig.

JD Motorsports Teamkollege Till Goldenstein (Norden) sorgte in der zweithöchste Kategorie N2 erneut für ein starkes Resultat und finishte insgesamt auf Rang fünf. Alex Breuker (Iserlohn) hatte im ersten Lauf der P3 Pech, als er nach einem Rempler auf Platz 32 zurück fiel. Doch mit starkem Kampf ging es noch auf Platz 17 in der Wertung vor. Im zweiten Lauf wurde er dann mit Platz acht, seinem bisher besten Resultat in der neuen Klasse, belohnt.