Starker vierter Rang für Jan Deitenbach beim EM-Lauf

30.05.2012 - International

Palermo / Beim zweiten Lauf zur Europameisterschaft auf Sizilien glänzte Jan Deitenbach auf seiner Suzuki mit einem tollen vierten Rang im letzten Rennen. Auf dem alten Flughafen der sizilianischen Metropole Palermo startete die zweite Runde zur Super-Moto Europameisterschaft. Nach gut 36 Stunden Anreise erwartete das kleine Team von JDMotorsports eine schnelle und anspruchsvolle Piste direkt vor den Toren der Stadt.

Starker vierter Rang für Jan Deitenbach beim EM-Lauf - Foto: Niegtsch

Bei sommerlichen Witterungsbedingungen standen am Samstag zunächst die Trainings und die Qualifikation auf dem Programm. Direkt in seiner ersten schnellen Quali-Runde rutschte Jan Deitenbach mit seiner Johannes-Bikes Suzuki am Ausgang der Geländepassage aus und überschlug sich spektakulär. Zurück in der Box wurde nach kurzer Zeit festgestellt, dass die Schäden auf die Schnelle nicht zu reparieren waren. Zurück im Fahrerlager wurde in Windeseile das Reserve-Motorrad fertig gemacht. Acht Minuten vor dem Ende ging Deitenbach dann zurück auf die Piste und schaffte mit der Serien-Maschine noch einen starken zehnten Startplatz! „Der Abflug war ganz schön heftig. Aber meine beiden Mechaniker haben einen tollen Job gemacht“, so Jan am Abend.

Im ersten Rennen wurde der 22jährige dann bereits in der ersten Kurve eingeklemmt und fiel bis auf die 22. Position zurück. Mit viel Elan kämpfte sich Jan dann bis zum Ziel auf Platz 13 zurück. Von diesem Startplatz ging es dann ins zweite Rennen, bei dem der Start deutlich besser klappte. Auf Platz elf liegend konnte der Suzuki-Pilot zunächst in Runde drei einem direkt vor ihm stürzenden Fahrer nicht mehr ausweichen und fuhr in dessen Motorrad. Dabei verlor er wieder einige Plätze. Doch der Iserlohner ließ sich nicht beirren und fuhr bis zum Zielstrich wieder auf Platz zehn vor.

Im dritten Rennen machte Jan Deitenbach gleich beim Start einige Plätze gut und kam auf Position sieben aus der ersten Runde. Konsequent und angriffslustig arbeitete er sich an die Vorderleute heran und nutzte auch die kleinste Chance zu einem Überholmanöver. So übernahm er nach zwei Dritteln der Distanz sogar Platz drei. Doch eine Runde später unterlief ihm ein kleiner Rutscher, der Hintermann ging wieder vorbei. Bis zum Ziel leistete sich Deitenbach keinen Fehler mehr und brachte einen viel beachteten vierten Rang ins Ziel. „Das ist der Hammer“, jubelte Deitenbach nach der Zieldurchfahrt. „Mit unserem kleinen Team gegen die Profi-Mannschaften unter die Top-Fünf zu fahren, unglaublich. Ich bin total Happy!“

Viel Zeit zur Erholung bleibt nicht, denn schon am Wochenende geht es zur nächsten Runde der Internationalen Deutschen Meisterschaft ins saarländische St.Wendel.