Zu Gast in Österreich

07.09.2017 - Deutsche Meisterschaft

Zur vorletzten Runde der SuperMoto Internationale Deutsche Meisterschaft geht es am kommenden Wochenende nach Schwanenstadt in Österreich. Allerdings nur für die Klasse S1, die ihre beiden Rennen erstmals im Rahmen der Österreichischen Meisterschaft bestreitet. Auf dem interessanten Kurs mit anspruchsvollem Off-Road wird den Besuchern neben den anderen Klassen der ÖM auch am Samstag Abend mit Flutlichtrennen eine Menge geboten.

Zu Gast in Österreich

Markus Class (Husqvarna) ist der dominierende Pilot in der S1 und Titelfavorit. Der Champion von 2014 gewann bisher neun von zehn Läufen. Sein, und damit auch das hohe Level der SuperMoto IDM, zeigte der Wormser mit dem Gewinn des Vize-Weltmeisters vor wenigen Wochen in Kolumbien. Andre Plogmann (Suzuki) geht mit der Startnummer 1 als Titelverteidiger ins Rennen. Doch der Zweiradmechaniker aus Westfalen konnte bisher erst einen Lauf gewinnen und hat aktuell 38 Punkte Rückstand. 

Markus Volz (Husqvarna) hat mit seinen beiden Podestplätzen beim letzten Rennen in Cheb Rang drei der Wertung inne. Der Schnellstarter darf sich auf einen heißen Fight um den letzten Podestplatz gefasst machen. Denn der dreifache deutsche Meister Petr Vorlicek (CZ/Suzuki) liegt nur drei Zähler zurück. 

Steffen Albrecht und der Däne Simon Vilhelmsen (beide Husqvarna) kämpfen um Rang fünf, gerade mal einen Punkt trennt die beiden Markenkollegen. Lokalmatador Andy Buschberger hofft natürlich bei seinem Heimrennen, erneut einen Podestplatz zu erreichen. Das schaffte der junge Husqvarna-Pilot schon zweimal in dieser Saison. In der Meisterschaft wird es aber wegen eines Verletzungsbedingten Ausfalls schwer, noch die Top-Fünf zu erreichen. Sein Landsmann und aktuell bester Rookie, Yamaha-Pilot Bernhard Hitzenberger, hat neben den DM-Punkten auch Punkte für seine heimische Meisterschaft im Visier. Dort hat er noch Titelchancen. Toni Krettek (Husqvarna) und Peter und Max Banholzer (beide Yamaha) haben die die Top-Ten im Visier.

Der Zeitplan unterscheidet sich wegen des umfangreichen Programms vom gewohnten Ablauf. So haben die Akteure nur ein freies Training am Samstag Vormittag, bevor es am Nachmittag direkt in das Zeittraining geht. Am Sonntag, 10. September, warten dann wie gewohnt zwei Rennen auf die Piloten. Mit insgesamt 30 Piloten dort ein stattliches Feld auf die Reise gehen.


Fotos: Aui-Photography