15. November 2009 - 12:05

EICMA: Die neue KTM Duke 690R

Mit dem stärksten Einzylinder der Welt schreibt KTM die Erfolgsgeschichte der Duke konsequent weiter. Die KTM LC4 Modellpalette ist Legende. Was vor über 20 Jahren in Mattighofen mit der Entwicklung eines potenten wie sportlichen Einzylinder-Viertaktmotors seinen Lauf nahm, bescherte dem Unternehmen eine gewaltige Fangemeinde. Tausende von Enduristen, Supermoto- und Straßenfahrern auf der ganzen Welt schwören auf die uneinholbar sportlichen Einzylinder aus Österreich. Mit der Markteinführung einer komplett neuen LC4-Generation im Frühjahr 2007 konnte KTM seine führende Rolle weiter ausbauen: Verpackt in der hochmodernen 690 Super-Moto debütierte ein gänzlich neues Triebwerk, dass in punkto Leistung, Fahrbarkeit, Laufkultur das Motorkonzept des Einzylinders auf eine neue Ebene hob - und nebenbei mit vorbildlichem Verbrauchs- und Emissionsverhalten glänzte.
Im Folgejahr präsentierte KTM die 690 Enduro, die 690 SMC, die 690 Super-Moto R sowie die neue Duke - und bestärkte mit festem Händedruck die Festlegung auf das Einzylinder-LC4 Prinzip. Als neuerlicher Beweis dieser Überzeugung ging und geht die Entwicklung an dem kraftvollen Single-Herz weiter. Auf der EICMA 2009 präsentiert KTM schließlich mit der 690 Duke R den stärksten zulassungsfähigen Einzylinder aller Zeit - 70 PS lautet die Ansage des nur 148 Kilogramm leichten Motorrads. Ein schlichtweg sensationell agiles Fahrwerk, durchweg hochklassig verbaute Ausstattungskomponenten und der extrem puristisch-sportliche Duke Style komplettieren das jüngste LC4-Modell.

Auch in seiner kräftigsten Ausbaustufe bleibt KTMs LC4-Single nicht nur der stärkste, sondern auch der modernste Einzylinder der Welt, super zuverlässig, extrem wartungsfreundlich und mit einzigartig logischem Aufbau.
In der 690 Duke R produziert er dank längerem Hub (84,5 statt 80 mm) und auf 690 ccm gewachsenen Hubraum satte 70 PS Höchstleistung und 70 Nm maximales Drehmoment, aufbereitet in einzigartig spontaner, dabei herrlich kultivierter Einzylindermanier. Dank Electronic-Power-Throttle (EPT) überwacht das Motormanagement die Gasbefehle des Fahrers - meint es dieser zu gut, regelt ein Schrittmotor die Öffnungsgeschwindigkeit der Drosselklappe so nach, dass der Leistungsanstieg zwar energisch, aber nie ruckartig geschieht - weshalb auch die Leistungscharakteristik ihresgleichen unter den Einzylindern sucht. Ganz nebenbei gehört der LC4 zu den sparsamsten Motoren überhaupt.
Ein schöner Nebeneffekt und der Beleg für die hohe Technik-Kompetenz: Die erfreuliche Serienbeobachtung und tribologische Verfeinerungen - etwa nochmals optimierte Oberflächenveredlung beim Einsatz hochabriebsfester, dabei extrem reibungsarmer DLC-Beschichtungen - lassen ab diesem Modelljahrgang die Erweiterung der Inspektionsintervalle aller LC4-Modelle von ehemals 5000 km auf jetzt 7500 km zu.

Am Federbein einer 690 Duke gab und gibt es nichts auszusetzen - renntaugliche Hightech mit breitem Einstellbereich, vielen Abstimmungsmöglichkeiten und hervorragender Grundabstimmung - ein Bauteil, das unter der Konkurrenz seinesgleichen sucht. Für die 690 Duke R erhält es eine orange pulverbeschichtete Feder passend zum rassigen "R"-Design. Allerdings wird die am Standardmodell schon hervorragende Gabel für die 690 Duke R nochmals verfeinert: Ihre enorm verwindungssteifen 48er Innenrohre werden nach extremer Feinpolitur durch besonders reibungsarmes und widerstandsfähiges TiAlN beschichtet, was gemeinsam mit einem angepassten Setting für noch mehr Grip und noch bessere Federungssensibilität sorgt. Thema Gabel: Hier unterstreicht ein Kohlefaser-Kotflügel nicht nur den Auftritt der 690 Duke R. Er reduziert auch die ungefederten Massen Vorderrad um über 300 Gramm. Im Zusammenspiel mit dem leichten und dennoch verwindungssteifen Gitterrohrrahmen, der einzigartigen, einteiligen und fachwerkverrippten Druckgussschwinge und den schwarz eloxierten Gabelbrücken entsteht ein Chassis, dessen ausgewogenes, sicheres und schlicht superschnelles Fahrverhalten seinesgleichen sucht - und das dem 148 Kilogramm leichten Straßenräuber unerreichte Fahrdynamik verleiht.

Nicht nur Fans von Einzylindern, jeder begeisterte Sportmotorradfahrer findet in der 690 Duke R einen außergewöhnlichen, zuverlässigen und pfeilschnellen Garanten für puren Fahrspaß.

Quelle/Fotos: www.ktm.at


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